Simon Mayr

Der deutsche Komponist Johann Simon Mayr (1763-1845) ist einer der zu unrecht vergessenen Meister, ausser in Italien, wo er den grössten Teil seines Lebens verbrachte und sehr erfolgreich und berühmt wurde.
Er schrieb etliche Opern, Sinfonien und eine grosse Anzahl von Kammermusik.
Auf dem Gebiet der geistlichen Musik war Mayr sogar noch produktiver.
Den dramatischen, theatralischen Stil seiner Bühnenwerke übertrug er dabei in die Kirchenkompositionen, von denen viele ein obligates, also solistisches
Instrument neben den Gesangsstimmen vorsehen.
Die in Satz und Instrumentation ausserordendlich sauber gearbeiteten (dies steht ganz im Gegensatz zu seiner Handschrift, die teils schwer zu entziffern ist) und von gefälligen Melodien geprägten Stücke machen es schwer zu verstehen, dass der Name Simon Mayr in seinem Heimatland kaum Erwähnung findet.

Edition Maulwurf präsentiert daher eine Reihe von Mayr’s Kompositionen, um zu helfen, sie einem breiteren Publikum wieder zugänglich zu machen.

Bisher erschienen sind in dieser Reihe:
Gloria Patri in F für Sopran, Corno obligato, Oboe obligato und Streicher
Nisi Dominus für Bass, Chor SATB, Flöte, Oboe,
Klarinette, 2 Hörner und Streicher
Gloria Patri in Es für Alt Solo, Chor SATB,
2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte
2 Hörner (1.= obligato)
Sicut erat für Chor und Orchester
Goria Patri bearbeitet für Horn, Sopran und Orgel
Sextett Nr.1 für Oboe, 2 Klarinetten, Horn und 2 Fagotte
Sextett Nr.2 für Klarinette, 2 Hörner, 2 Violen und Fagott
Sextett Nr.3 für Oboe, 2 Hörner, 2 Violen und Fagott
Sextett Nr.4 für 2 Klarinetten, Bassetthorn, 2 Hörner und Fagott
Sextett Nr.5 für 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte